



Makita geht den nächsten Schritt: Lithium-Ionen-Technologie jetzt auch in Akku-Werkzeugen
Mit als einer der ersten Anbieter überhaupt entwickelte Makita in den 60er Jahren Netz unabhängige Werkzeuge mit Akkus auf Ni-Cd-Basis. Als Pionier stellte Makita 1999 erstmals Akkus auf umweltfreundlicher und ausdauernder Nickel-Metallhydrid-Basis vor. Dieser Innovationskraft konsequent folgend erfolgte jetzt der nächste Schritt: eine neue Produktlinie erhält als Energiespender Akkus auf Lithium-Ionen-Basis.
Auch wenn die Technologie an sich schon seit Jahren aus Geräten der Unterhaltungselektronik bekannt ist, so scheiterte der Einsatz in Elektrowerkzeugen bisher an der geringeren Hochstromfähigkeit der Li-Ion-Akkus. Diesem Problem setzt Makita eine neue Motoren-Generation mit 4-poligem Feld entgegen, bei der die Spitzenstromaufnahme drastisch reduziert wird. Die Ladegeräte verfügen über 3 aktive Kontrollfunktionen (Temperaturüberwachung, Spannungskontrolle und Ladestromregulierung), die für einen optimalen Ladevorgang sorgen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Akkus auf Ni-Cd-Basis erreichen die neuen Ausdauerpakete ein um 180% höheres Gesamtarbeitsvolumen. Während die Ausdauer steil ansteigt, sinkt das Gewicht: Lithium-Ionen-Akkus sind 40 % leichter. Den Memory-Effekt gibt es praktisch nicht mehr. Der Akku kann in jedem Ladezustand nachgeladen werden, ohne seine Kapazität einzubüssen. Wichtig ? gerade bei weniger häufig benutzten Akkus ? ist die niedrige Selbstentladungsrate: der Energiegehalt bleibt über einen langen Zeitraum erhalten. Für den zuverlässigen Energietransfer zwischen Akku und Maschine sorgen 8-fach Kontakte. Und wenn der Akku mal aus der Hand rutscht, geht er nicht gleich kaputt, denn die robuste Konstruktion der Akku-Packs absorbiert auch schwere Stöße.
Zunächst liefert Makita einen Schlagschrauber (BTD130FSFE) mit der Li-Ion-Technologie aus, im Herbst folgen Bohrschrauber und Schlagbohrschrauber Weitere Modelle sind für Ende 2005 geplant.